{"id":4022,"date":"2022-10-16T10:00:00","date_gmt":"2022-10-16T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.raetia.net\/?p=4022"},"modified":"2024-06-11T15:05:48","modified_gmt":"2024-06-11T13:05:48","slug":"verortung-perspektive-_42","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/verortung-perspektive-_42\/","title":{"rendered":"Verortung &#038; Perspektive _42"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"168\" src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Tanizaki-Junichiro-II.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4032\" srcset=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Tanizaki-Junichiro-II.jpg 300w, https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Tanizaki-Junichiro-II-18x10.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h6 class=\"wp-block-heading\" id=\"wasserstand-12-juni-2022\">Hausstand 16. Oktober 2022<\/h6>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Tanizaki Jun\u2019ichir\u014d<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong>&nbsp;<\/strong><\/strong><\/strong><br>(1886 &#8211; 1965)<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff0000\" class=\"has-inline-color\"><strong><strong>Lob des Schattens<\/strong>&nbsp;<\/strong><\/mark><\/strong><br>Entwurf einer japanischen \u00c4sthetik<br>Aus dem Japanischen \u00fcbersetzt und kommentiert<br>von Eduard Klopfenstein<br><em>Manesse Verlag, Z\u00fcrich 2010<\/em><br>Titel der japanischen Ausgabe:<br>\u00bbIn\u2019 ei-raisan\u00ab (1933)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das, was man als sch\u00f6n bezeichnet, entsteht in der Regel aus der Praxis des t\u00e4glichen Lebens heraus. So entdeckten unsere Vorfahren, die wohl oder \u00fcbel in dunklen R\u00e4umen wohnen mussten, irgendwann die dem Schatten innenwohnende Sch\u00f6nheit, und sie verstanden es schlie\u00dflich sogar, den Schatten einem \u00e4sthetischen Zweck dienstbar zu machen. Tats\u00e4chlich gr\u00fcndet die Sch\u00f6nheit eines japanischen Raumes rein in der Abstufung der Schatten. Sonst ist \u00fcberhaupt nichts vorhanden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Abendl\u00e4nder wundern sich, wenn sie japanische R\u00e4ume anschauen, \u00fcber ihre Einfachheit und haben den Eindruck, es g\u00e4be da nur graue W\u00e4nde ohne die geringste Ausschm\u00fcckung. Das ist von ihrem Standpunkt her gesehen durchaus plausibel; aber es zeigt, dass sie das R\u00e4tsel des Schattens nicht begriffen haben. Wir erfreuen uns an jener zarten Helligkeit, die entsteht, wenn ein bereits diffuses Aussenlicht allenthalben die d\u00e4mmerfarbigen Wandfl\u00e4chen \u00fcberzieht und nur mit M\u00fche einen Rest von Leben bewahrt. F\u00fcr uns \u00fcbertrifft diese Helle oder dieses D\u00e4mmerlicht auf den W\u00e4nden jegliche Art von Dekor, und wir werden seines Anblicks nie \u00fcberdr\u00fcssig. Darum sind richtigerweise die Sandw\u00e4nde immer in einer einheitlichen Farbe angestrichen, damit die Lichtwirkung nicht beeintr\u00e4chtigt wird. Nur von Raum zu Raum gibt es leicht ver\u00e4nderte Farbt\u00f6nungen &#8211; und was f\u00fcr delikate Unterschiede sind das doch!<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir eine Bildrolle aufh\u00e4ngen, dann achten wir vor allen Dingen auf den Einklang der Rolle mit der Wand der&nbsp;<em>tokunama<\/em>, also auf das, was man&nbsp;<em>tokoutsuri<\/em>&nbsp;(etwa: Stimmigkeit in Bezug auf die Wandnische) nennt. Eben darum legen wir auch auf die Art, wie die Rolle aufgezogen ist, gleich viel Gewicht wie auf die Kalligraphie oder das Bild selbst, das den Inhalt der Rolle ausmacht. Wenn die Stimmigkeit schlecht ist, so verliert jedes noch so ber\u00fchmte kalligraphische oder malerische Werk seinen Wert als H\u00e4ngebild. Umkehrt gibt es F\u00e4lle, da eine f\u00fcr sich genommen keineswegs zu den Meisterwerken z\u00e4hlende Kalligraphie oder Malerei, sobald man sie in die Nische eines Teeraums h\u00e4ngt, damit aussergew\u00f6hnlich gut harmoniert, so dass Bildrolle wie Raum pl\u00f6tzlich gesteigert hervortreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn man nachpr\u00fcft, was denn bei dieser an sich nicht gerade hervorragenden Rolle eine so harmonische Wirkung hervorbringt, dann liegt es gew\u00f6hnlich an der antiken Qualit\u00e4t des Papiers, der Tuschfarbe, oder der Leinwand, auf die das Bild montiert ist. Diese antike Qualit\u00e4t steht im genau entsprechenden Verh\u00e4ltnis zur Dunkelheit der Wandnische oder des ganzen Raumes. Aus diesem Grund legen wir bei der Wahl von Bildrollen auf das Alter und die Patina so viel Wert. Ein neues Bild, sei es nun in Tusche oder koloriert, zerst\u00f6rt n\u00e4mlich die Schattenwirkungen der Wandnische, wenn man nicht ausserordentlich achtgibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch warum eigentlich tritt diese Neigung, das Sch\u00f6ne in der Dunkelheit zu suchen, nur bei den Orientalen mit solcher St\u00e4rke hervor? Auch im Westen hat es ja wohl eine Zeit ohne Elektrizit\u00e4t, Gas und Erd\u00f6l gegeben, aber so weit mir bekannt ist, hat man dort nie den Hang gehabt, sich am Schatten zu erg\u00f6tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit jeher haben japanische Gespenster keine Beine, w\u00e4hrend sie im Westen, so hei\u00dft es, mit Beinen versehen sind, daf\u00fcr aber einen g\u00e4nzlich durchsichtigen K\u00f6rper besitzen. Selbst einem solchen geringf\u00fcgigen Detail kann man entnehmen, dass in unseren Phantasien gew\u00f6hnlich lackschwarze Dunkelheit herrscht, w\u00e4hrend man im Westen sogar die Gespenster mit einer gl\u00e4sernen Helligkeit ausstattet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir lieben auch bei allerhand kunstgewerblichen Gegenst\u00e4nden des t\u00e4glichen Gebrauchs Farben, die man als Anh\u00e4ufung von Schatten bezeichnen kann; die Leute im Westen dagegen lieben Farben, in denen sich das Sonnenlicht konzentriert. In ihren Zimmern streichen sie die Decken und W\u00e4nde wei\u00dflich an, um m\u00f6glichst alle Schattenwinkel auszumerzen. Und bei der Anlage von G\u00e4rten breiten sie ebene Rasenfl\u00e4chen aus, wo wir schattige B\u00e4ume und tiefes Buschwerk pflanzen. Aus was f\u00fcr Gr\u00fcnden kommt es wohl zu derartigen Geschmacksunterschieden?<\/p>\n\n\n\n<p>Meiner Meinung nach ist es die Art von uns Asiaten, die Umst\u00e4nde, in die wir einbezogen sind, zu akzeptieren und uns mit den jeweiligen Verh\u00e4ltnissen zufriedenzugeben. Deshalb st\u00f6rt uns das Dunkel nicht, wir nehmen es als etwas Unab\u00e4nderliches hin; wenn es an Licht fehlt, sei&#8217;s drum &#8211; dann vertiefen wir uns eben in die Dunkelheit und entdecken darin eine ihr eigene Sch\u00f6nheit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Demgegen\u00fcber sind die aktiven Menschen des Westens st\u00e4ndig auf der Suche nach besseren Verh\u00e4ltnissen. Von der Kerze zu Lampe, von der Lampe zum Gaslicht, vom Gaslicht zum elektrischen Licht fortschreitend, streben sie unabl\u00e4ssig zur Helligkeit und m\u00fchen sich ab, selbst den geringf\u00fcgigsten Schatten zu verscheuchen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/01-Konjunktur-Cha-Cha.m4a\"><\/audio><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong><strong>Hazy Osterwald Sextett<\/strong> : <\/strong>Konjunktur-Cha-Cha (1960)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"perspektive-24\">Perspektive 42<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Eigene &amp; das Fremde. Die N\u00e4he &amp; die Ferne. Das Vertraute &amp; das Unbekannte.<br>Das Ich &amp; das Du. Das Gewohnte &amp; das Unerwartete. Das Selbstverst\u00e4ndliche &amp; das Unverst\u00e4ndliche.<br>Sie alle bilden Projektionsfl\u00e4chen f\u00fcr unendlich viele Missverst\u00e4ndnisse. Und Sehns\u00fcchte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wachstum. In allen Bereichen. Um jeden Preis.<br>Globalisierung. F\u00fcr alle Wachstumsbereiche. Um jeden Preis.<br>Der Preis: Abh\u00e4ngigkeit von Wachstumsstrategien. Um jeden Preis.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Folgen: Es muss wachsen. Obwohl schon l\u00e4ngst nichts mehr wachsen kann. Sollte.<br>Konjunktur rund um die Uhr. Obwohl schon l\u00e4ngst die Zeit der Ablaufdaten angebrochen ist.<br>Hegemonie der Expansionstheorien. In allen und f\u00fcr alle Bereiche. Um jeden Preis.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Seelen verk\u00fcmmern. Vor lauter Wachstum in, um, an, neben, \u00fcber, unter, mit &amp; f\u00fcr uns.&nbsp;<br>Unsere Gedanken verdampfen. Vor lauter Hei\u00dfluft-Konjunkturgeschw\u00e4tz der vereinten B\u00f6rsennotierten.<br>Unsere Gesellschaft verroht. Vor lauter hegemonialen Wachstumsinteressen. Der Wirtschaftsgro\u00dfm\u00e4chte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Folgen: Es gibt nur noch das Eigene, die N\u00e4he, das Vertraute, das Ich, das Gewohnte, das Selbstverst\u00e4ndliche.<br>Das Fremde, die Ferne, das Unbekannte, das Du, das Unerwartete, das Unverst\u00e4ndliche d\u00fcrfen das Wachstum nicht st\u00f6ren.&nbsp;<br>Werden allenfalls als potentielle Absatzm\u00e4rkte wahrgenommen. Toleriert. Akzeptiert. Ausgebeutet. Geschliffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir brauchen Kontrapunkte. F\u00fcr Viele &amp; Vieles.&nbsp;<br>F\u00fcr andere M\u00e4rkte, B\u00f6rsen, Ideen, Gedanken, Interessen, Neigungen, Bed\u00fcrfnisse, Wahrnehmungen.<br>Wir brauchen Abstand von diversen unlebbaren, verlogenen, unertr\u00e4glichen, verkommenen Echtzeit-Zust\u00e4nden.<\/p>\n\n\n\n<p>Tanizaki Jun\u2019ichir\u014d hat ein wunderbares B\u00fcchlein geschrieben. (Nicht nur) F\u00fcr &amp; \u00fcber seine fern\u00f6stliche Heimat.<br>\u00dcber den Verlust des Eigenen, der N\u00e4he, des Vertrauten, Gewohnten, Selbstverst\u00e4ndlichen: der Authentizit\u00e4t.<br>\u00dcber den Umgang mit Licht &amp; Schatten. \u00dcber die Stille im Dunkel. \u00dcber Eleganz &amp; Glanz abseits k\u00fcnstlicher Kaltlichtquellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Institut zur Verbesserung der Lage empfiehlt (zum Beispiel) bitte die sorgsame Kenntnisnahme folgender Zeilen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong> Jedesmal, wenn ich in Kyoto oder Nara einen Tempel besuche und dort zu einem althergebrachten, d\u00e4mmerigen, tadellos sauberen&nbsp;<strong>Abort<\/strong>&nbsp;gewiesen werde, kommen mir die Vorz\u00fcge der japanischen Architektur so richtig zum Bewusstsein. Ein Teeraum ist gewiss ein sehr ansprechender Ort, aber noch mehr ist der&nbsp;<strong>Abort<\/strong>&nbsp;japanischen Stils so konzipiert, dass der Geist im wahrsten Sinne Ruhe findet. Solche \u00d6rtchen stehen immer vom Hauptgeb\u00e4ude getrennt im Schatten eines Geb\u00fcschs, wo einem der Geruch von gr\u00fcnem Laub und Moos entgegenkommt; sie sind mit dem Haus durch einen gedeckten Gang verbunden, und wenn man in ihrem Halbdunkel kauert und, vom matthellen Widerschein der&nbsp;<em>sh\u00f5ji&nbsp;<\/em>beschienen, sich seinen Tr\u00e4umereien hingibt oder den Garten vor dem Fenster betrachtet, so ist das ein ganz unbeschreibliches Gef\u00fchl.<\/p>\n\n\n\n<p>Meister S\u00f5seki soll den allmorgendlichen Toilettenbesuch zu den Annehmlichkeiten des Lebens gerechnet haben, indem er bemerkte, es handle sich in erster Linie um ein physiologisches Wohlgef\u00fchl. Es d\u00fcrfte kaum einen Ort geben, wo man dieses Wohlgef\u00fchl deutlicher empfindet, als den japanischen&nbsp;<strong>Abort<\/strong>, der von ruhigen W\u00e4nden und feiner Holzmaserung umgeben ist, der den Blick auf die Farben des blauen Himmels und des gr\u00fcnen Laubwerks freigibt. Und dazu geh\u00f6rt unabdingbar &#8211; ich sage es noch einmal &#8211; ein gewisses Halbdunkel, gr\u00fcndliche Sauberkeit und eine Stille, die selbst das Summen einer M\u00fccke zum Ohr dringen l\u00e4sst.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich liebe es, auf einem solchen \u00d6rtchen dem sanften Rieseln des Regens zu lauschen. Besonders im Kant\u00f5-Gebiet haben die&nbsp;<strong>Aborte&nbsp;<\/strong>am Boden ein schmales, langes Fenster zum Auskehren des Staubs; von da her h\u00f6rt man den leisen Aufprall der vom Vordach oder den Baumbl\u00e4ttern herabfallenden Tropfen noch n\u00e4her, wie sie etwa das Fundament einer Steinlaterne waschen oder das Moos auf den Schrittsteinen anfeuchten, bevor die Erde sie aufsaugt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Tat, es gibt keinen geeigneteren Ort, um das Zirpen der Insekten, dem Gesang der V\u00f6gel, eine Mondnacht, \u00fcberhaupt die verg\u00e4ngliche Sch\u00f6nheit der Dinge zu jeder der vier Jahreszeiten auf sich wirken zu lassen. So k\u00f6nnte man nicht ohne Grund behaupten, die japanische Architektur habe hier ihren raffiniertesten&nbsp;Ausdruck gefunden. Unsere Vorfahren, die die Gabe hatten, alles zu poetisieren, machten aus den an sich unsaubersten Teil des Hauses einen Ort des guten Geschmacks, verbanden ihn mit den Sch\u00f6nheiten der Natur und umgaben ihn mit einer Aura von liebenswerten Assoziationen. Verglichen mit der Einstellung der Abendl\u00e4nder, die den Ort von Grund auf als unrein behandeln und sich sogar scheuen, in der \u00d6ffentlichkeit davon zu sprechen, ist die unsre viel weiser und erreicht ein H\u00f6chstes an geschmacklichen Raffinement.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Nachteil, falls man unbedingt einen solchen nennen will, ist allenfalls die Entfernung vom Hauptgeb\u00e4ude zu sehen, was das hinausgehen w\u00e4hrend der Nacht erschwert und besonders im Winter Erk\u00e4ltungsgefahr in sich birgt; aber da nach einem Ausdruck von Sait\u00f5 Ryoku&#8217;u \u00bbguter Geschmack eine kalte Sache\u00ab ist, so f\u00fchlt man sich wohler, wenn an einem solchem Orte die gleiche K\u00e4lte wie in der Umgebung draussen herrscht. Es ist h\u00f6chst unangenehm, wenn sich in den westlichen&nbsp;<strong>Toiletten&nbsp;<\/strong>der Hotels die warme Luft der Zentralheizung ausbreitet.&nbsp;<strong>\u2022<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das h\u00e4tte doch etwas: unsere Vorstands-, B\u00f6rsen-, Parlaments- &amp; Wirtschaftsalphatiermenschen: UNS ALLE auf solch einen <strong>Abort<\/strong> zu sehen.<br>Das h\u00e4tte doch etwas: das gemeinsame Erleben einer Wunderkammer des guten Geschmacks. Trotz aller vermeintlicher Unreinheiten.<br>Das h\u00e4tte doch etwas: das gemeinsame Lauschen in die Zauberopern einer Mondnacht. Trotz Regen &amp; K\u00e4lte.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder\u2026?<\/p>\n\n\n\n<p>(Renald Deppe)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":4285,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-4022","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ab-und-zu-stand","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-25","no-featured-image-padding","resize-featured-image"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4022","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4022"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4022\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5406,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4022\/revisions\/5406"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4285"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4022"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4022"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4022"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}