{"id":3726,"date":"2022-08-07T10:00:00","date_gmt":"2022-08-07T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.raetia.net\/?p=3726"},"modified":"2024-06-11T15:10:12","modified_gmt":"2024-06-11T13:10:12","slug":"verortung-perspektive-_32","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/verortung-perspektive-_32\/","title":{"rendered":"Verortung &#038; Perspektive _32"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"225\" height=\"225\" src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Ibrahim-al-Koni.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3738\" srcset=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Ibrahim-al-Koni.jpg 225w, https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Ibrahim-al-Koni-12x12.jpg 12w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"168\" src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Olivette-Otele.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3740\" srcset=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Olivette-Otele.jpg 300w, https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Olivette-Otele-18x10.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption>Olivette Otele<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h6 class=\"wp-block-heading\" id=\"wasserstand-12-juni-2022\">Sonnenstand (II) 7. August2022<\/h6>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"marcel-proust-1871-1922\"><strong><strong><strong><strong><strong>Ibrahim al-Koni<\/strong>&nbsp;<\/strong><\/strong>&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/strong><br>(*1948 in Ghadames\/Libyen)&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff0303\" class=\"has-inline-color\"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Die Magier<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/mark><\/strong><br>Das Epos der Tuareg<br>Aus dem Arabischen von Hartmut F\u00e4hndrich<br><em>Lenos Verlag, Basel 2001<br>Arabische Originalausgabe: al-Ma\u011f\u0217s, 1990\/91<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>I. Der S\u00fcdwind<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wind geht gen Mittag, und er kommt herum zur Mitternacht,<br>und geht wieder herum an den Ort, da er anfing.<br><strong>Das Alte Testament.<\/strong> (Der Prediger Salomo 1,6)<\/p>\n\n\n\n<p>Nie wird den Geschmack des Lebens kosten,&nbsp;<br>wer nicht die Luft der Berge geatmet hat.<br>Hier, auf den nackten Gipfeln, n\u00e4hert er sich den G\u00f6ttern,<br>befreit sich vom K\u00f6rper und vermag seine Hand auszustrecken,<br>um den vollen Mond zu pfl\u00fccken oder die Sterne abzulesen.<br>Von dieser Stelle aus beobachtet er gern die Menschen tief unten,<br>wie sie ameiseneifrig umherwuseln, so dass man glauben k\u00f6nne,<br>sie w\u00fcrden Wunder vollbringen. Und wenn er hinabsteigt auf ihre Erde,&nbsp;stellt er fest, dass sie wirklich armselige Gesch\u00f6pfe sind, ernsthaft suchend, jedoch nichts anderes erntend als Vergeblichkeit. Wie l\u00e4cherlich und h\u00e4sslich doch ihr Streben von weit oben erscheint!<br>Von der stolzen Akak\u0217s-Kette haben sich zwei legend\u00e4re Berge getrennt und sind durch die W\u00fcste geirrt. Einer von ihnen lagerte sich im S\u00fcden, unweit der Mutterkette, und scheint, trotz zweier gigantischer Formationen, niedriger zu sein als sein irrender Bruder, mit dem er den Ehrgeiz teilt, den Himmel zu erreichen. Der n\u00f6rdliche Berg, der am anderen Ende der Ebene ruht, spaltet mit seinen traurig r\u00e4tselhaften Gipfeln, die wie vier T\u00fcrme aufragen, majest\u00e4tisch den Raum.<br>Die Abendd\u00e4mmerung \u00fcberflutete die weglose Westw\u00fcste mit purpurnem Licht. Nutzlose Wolkenfetzen trieben am Horizont. Auf der Ebene, hingebreitet zwischen den Bergen, erschien eine Karawane. Einige Personen gingen ihr zu Fuss voran, ein von Dienern umgebenes Kamel f\u00fchrend, auf dem eine pr\u00e4chtige S\u00e4nfte schwankte.<br>Diesem folgten andere Kamele, beladen mit dem Gep\u00e4ck.&nbsp;<br>Doch von hoch oben auf dem Gipfel wirkte die Pracht des Zuges l\u00e4cherlich. Er bemerkte, dass der Berg alles, was auf der Erde wichtig und majest\u00e4tisch erscheint, in Spielzeug verwandelt. Stolze Mehri-Kamelhengste werden zu M\u00e4usen. Ehrfurchtgebietende verh\u00fcllte M\u00e4nner, aufgeblasen wie Pfauen, werden zu Fig\u00fcrchen, die entweder Heiterkeit oder Mitleid erregen. Sogar der edle, blaugewandete Stammesf\u00fchrer, der in den Seelen Ehrfurcht erweckt, erschien ihm von seinem hohen Standort wie ein am\u00fcsantes, hilfloses P\u00fcppchen.&nbsp;<br>Auch bemerkte er, dass das Spiel des Gipfels mit den Dimensionen der Menschen und ihres Tuns desto unerbittlicher wurde, je ernsthafter und erhabener sie sich geb\u00e4rdeten. Und oft, wenn er wichtigtuerischen Notabeln die Hand sch\u00fcttelte, dachte er: Wartet nur, bis ich auf den Berg gestiegen bin. Von dort sehe ich, ob ihr wirklich G\u00f6tter seid oder doch nur M\u00e4uschen! Das Geheimnis erregte und bewegte ihn immer wieder aufs neue.&nbsp;Welchen Grund hatte der himmlische Gipfel, die Grossen und Stolzen zu verspotten&nbsp;und sie zu elenden Gesch\u00f6pfen zu machen? Doch eine Eingebung versicherte ihm, der Gipfel sei unfehlbar, und wenn er die Stolzen als P\u00fcppchen erscheinen lasse, so sei dies die Wahrheit.&nbsp;Die Ebene sei es, die die Menschen verf\u00e4lsche und sie zur einer Illusion mache. Jene gesch\u00e4ftigsten von allen Kreaturen erscheinen komisch, weil sie sich in der Wirklichkeit auf Erden mehr als alle anderen dem Wahn hingeben und ihre Seelen dem Satan \u00fcberantwortet haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ernsthaften sind ein leichterer Happen f\u00fcr den Teufel.<br>Und wie der Berg die Gebetsnische der G\u00f6tter ist, so ist die Ebene das Reich der Teufel.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Vivaldi-1.m4a\"><\/audio><figcaption><strong>Antonio Vivaldi <\/strong>(1678-1741) : Le Quattro Stagioni, Tempo Impetuoso D\u2019Estate: III Presto<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>&amp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Olivette Otele<strong>&nbsp;<\/strong><\/strong><br>(*1970 in Yaound\u00e9\/Kamerun)<strong>&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff0303\" class=\"has-inline-color\"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Afrikanische Europ\u00e4er<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/mark><\/strong><br>Eine unerz\u00e4hlte Geschichte<br>Aus dem englischen von Yasemin Din\u00e7er<br><em>Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die Bewegung Black Lives Matter hat die Lebenswelten schwarzer Menschen&nbsp;auch in Europa in den Fokus der \u00d6ffentlichkeit ger\u00fcckt. Doch was die Geschichte anbelangt, bleibt die schwarze Pr\u00e4senz auf dem Kontinent weiterhin ausgespart. Mit ihrer fulminanten historischen Gesamtdarstellung, die von Schweden \u00fcber Deutschland bis nach Griechenland f\u00fchrt, f\u00fcllt Olivette Otele endlich diesen wei\u00dfen Fleck&nbsp;in der Geschichtsschreibung Europas.<\/p>\n\n\n\n<p>Otele erz\u00e4hlt von Personenschicksalen und Schaupl\u00e4tzen der Begegnung, vom engen Austausch zwischen Afrika und Europa, der mit den r\u00f6mischen Expansionsbewegungen begann und im historischen Verlauf heute oftmals vergessene Schwarze Heilige, Herrscher und Intellektuelle hervorbrachte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf diese Weise macht sie die Konjunkturen der mitnichten immer gleichbleibenden Unterdr\u00fcckung schwarzer Menschen fassbar: den Terror der Sklaverei, Schwarze K\u00f6rperlichkeit und ihre Exotisierung,<br>aber auch die Schwarzen Widerstandsbewegungen und Bruderschaften, die f\u00fcr die Freiheit k\u00e4mpften und die Vorgeschichte der Proteste unserer Tage darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit politischer Verve, aber mit Blick f\u00fcr die Ambivalenzen zeichnet Otele das revolution\u00e4re Bild eines immer schon \u00bbafrikanischen\u00ab Europas, das n\u00f6tig ist, um die Auseinandersetzungen der Gegenwart und Zukunft zu verstehen. (Klappentext)<\/p>\n\n\n\n<p>Kontrapunkt<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/in-the-summertime.m4a\"><\/audio><figcaption><strong>Mungo Jerry : In the Summertime  (1970)<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"perspektive-24\">Perspektive 32<\/h3>\n\n\n\n<p>Sommerzeit. Ferienzeit. Lesezeit?<br>Das Institut zur Verbesserung der Lage unterbreitet Ferragosto-Lese-Angebote.<br>B\u00fccher zum Um-, Be-, \u00dcber-, Nach- &amp; Vordenken.<br>Auf den Bergen, an den Str\u00e4nden, in den W\u00fcsten, den Wohn-, Schlaf- &amp; Traumwelten unseres Planeten. Und anderswo.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Beispiel in Afrika.<br>Bei einem Volk, welches lange Zeit in einer weglosen W\u00fcstenwelt zu \u00fcberdauern vermochte: den Tuareg.<br>Dann kamen Wege. Und Grenzen. Und Nationalstaaten. Und mit ihnen beklemmend bedrohliche Beengungen.<br>Dem Volk der Tuareg wurden Berge, W\u00fcsten und \u00fcberlebenswichtige Zu- und Durchg\u00e4nge genommen. Bis heute.<br>Auch ihre uralte Sprache und Schrift (Tifinagh) wurde und wird marginalisiert. Zwangsansiedelungen folgten. Bis heute.<br>Die Tuareg: Ein (Berber)Volk ohne Staat: Nomaden. Hirten. Kein Platz f\u00fcr Freigeister? Auch nicht in Afrika?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Targi Ibrahim al-Koni erschuf ein magisches Epos f\u00fcr (s)eine ernsthaft bedrohte Welt. &nbsp;&nbsp;<br>Mit all ihren Mythen, Weisheiten und Traditionen. Berichtet von jenen Dingen, die den Sesshaften verloren gingen. Leider. &nbsp;<br>Ein Kampf gegen das Vergessen einer grossen (Nomaden)Kultur.&nbsp;<br>Ein Kampf gegen das Verdr\u00e4ngen der Magie der Weglosigkeit.&nbsp;<br>Meint: die unbegrenzte Suche nach den tausend M\u00f6glichkeiten. Alternativen. Ausrichtungen. Perspektiven.<br>Nach den vielen nicht vorgeschriebenen Um-, Aus- und Seitenwegen. Nicht nur in den W\u00fcsten dieser Welt.&nbsp;<br>Zum Beispiel.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Man sollte lieben k\u00f6nnen. (Es gibt viele Gr\u00fcnde daf\u00fcr, keiner ist eindeutig, aber alle sind gut.)&nbsp;<br>Zum Beispiel B\u00fccher.<br>Man muss B\u00fccher nicht lieben.<br>Aber sie helfen u.a. Menschen zu lieben.<br>Und zu verstehen. (Es gibt viele Gr\u00fcnde daf\u00fcr, keiner ist eindeutig, aber alle sind gut.)<\/p>\n\n\n\n<p>Die afrikanische Autorin Olivette Otele ist Professorin f\u00fcr die Geschichte der Sklaverei an der Universit\u00e4t Bristol. In Europa.<br>In ihrem wunderbar zu lesenden Buch schreibt sie \u00fcber Schwarze Geschichte. \u00dcber schwarze Afrikaner*innen. In Europa.<br>So viel unbekanntes, unerkanntes, unterdr\u00fccktes, untersagtes, unentdecktes, unerwartetes Geschehen begegnet den Leser*innen.<br>Zum Beispiel: die Lebenswege von christlichen Schwarzen Heiligen, schwarzen Wissenschaftler*innen, Politiker*innen. In Europa.<\/p>\n\n\n\n<p>Alessandro de\u2019 Medici hatte eine schwarze afrikanische Mutter.<br>1537 wurde Alessandro von seinem Cousin Lorenzino ermordet.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder:<\/p>\n\n\n\n<p>Scher dich nicht drum, ob man dir Beifall spende;<br>Des Volkes Lobgesang verhallt bis morgen schon;<br>Des Toren Richtspruch und der kalten Menge Hohn.<br>H\u00f6r selbstbewu\u00dft dir an, gelassen bis ans Ende.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies schrieb einer der gr\u00f6\u00dften russischen Dichter und stets widerst\u00e4ndig agierender Freigeist: Alexander Puschkin.<br>Puschkins Urgro\u00dfvater war der bedeutende schwarze russische General Abraham Petrowitsch Hanibal aus Westafrika.<br>Im \u201eExil&#8220; in Odessa dichtete der in Ungnade gefallene Puschkin in seinem Versroman Eugen Onegin 1925 folgendes:<\/p>\n\n\n\n<p>Blo\u00df fort von diesem \u00f6den Strand<br>Mir feind gewordner Elemente,<br>Auf da\u00df ich, froh des S\u00fcdens, nah<br>Dem Himmel meines Afrika,<br>Von Russland Nebel tr\u00e4umen k\u00f6nnte,<br>Wo ich gelebt, gelitten hab,<br>Wo ich mein Herz versengt ins Grab.<\/p>\n\n\n\n<p>Alexander Puschkin verstarb 1837 bei einem wahrscheinlich erzwungenen Duell.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Olivette Otele verf\u00fchrt zum Lesen.&nbsp;<br>Zum Einlesen in die faszinierenden Lebenswelten bekannter und unbekannter afrikanischer Europ\u00e4er.<br>Zu einem vielleicht neuen afrikanisch-europ\u00e4isches Selbstverst\u00e4ndnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Sommerzeit. Ferienzeit. Lesezeit?<br>Das Institut zur Verbesserung der Lage unterbreitet Ferragosto-Lese-Angebote.<br>B\u00fccher zum Um-, Be-, \u00dcber-, Nach- &amp; Vordenken.<br>An den Gestaden der Weltmeere unseres Planeten etwas \u00fcber Afrika zu lesen. Oder auch anderswo.<\/p>\n\n\n\n<p>(Renald Deppe)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":3807,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-3726","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ab-und-zu-stand","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-25","no-featured-image-padding"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3726","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3726"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3726\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4196,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3726\/revisions\/4196"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3726"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3726"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3726"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}