{"id":3687,"date":"2022-07-31T10:00:00","date_gmt":"2022-07-31T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.raetia.net\/?p=3687"},"modified":"2024-06-11T15:11:08","modified_gmt":"2024-06-11T13:11:08","slug":"verortung-perspektive-_31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/verortung-perspektive-_31\/","title":{"rendered":"Verortung &#038; Perspektive _31"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"225\" height=\"225\" src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Annemarie-Stoltenberg-I.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3696\" srcset=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Annemarie-Stoltenberg-I.jpg 225w, https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Annemarie-Stoltenberg-I-12x12.jpg 12w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Annemarie Stoltenberg<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"299\" height=\"168\" src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Christian-Reder-II.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3699\" srcset=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Christian-Reder-II.jpg 299w, https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Christian-Reder-II-18x10.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Christian Reder<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h6 class=\"wp-block-heading\" id=\"wasserstand-12-juni-2022\">Sonnenstand (I) 31. Juli 2022<\/h6>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"marcel-proust-1871-1922\"><strong><strong><strong><strong>Annemarie Stoltenberg<\/strong><\/strong>&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/strong><br>(*1957)&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff0303\" class=\"has-inline-color\"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Magie des Lesens<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/mark><\/strong><br>Die sch\u00f6nsten Geschichten \u00fcber die Liebe zum Buch<br><em>Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart 2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong> Viele Menschen lesen nur Abends vor dem Einschlafen.<br>Im Grunde bedeutet das, dass wir unser Gehirn dahin trainieren, dass B\u00fccher eine Art Schlafmittel sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist schade.<\/p>\n\n\n\n<p>Die klaren, hellen Stunden des Tages w\u00e4ren viel besser zum Lesen geeignet.<br>Zumindest in den Ferien gelingt das vielen.<br>Wer allerdings zuvor wochenlang kein Buch zur Hand genommen hat&nbsp;und mit einem B\u00fccherstapel in den Urlaub f\u00e4hrt,&nbsp;wird entt\u00e4uscht sein.<br>Lesen bedeutet auch \u00dcbung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Also, ich versuche die B\u00fccher als Freunde zu betrachten, die ich mir unter vielen aussuche.<br>Ich kann nicht jedem Buch meine Zeit widmen, ebenso wie ich mich nicht mit jedem Menschen und dem dazugeh\u00f6rigen Lebenslauf und der Familie besch\u00e4ftigen kann.<br>Wie bei Freunden lasse ich mich auf ihre besondere Geschichte ein, nehme sie mit in mein Leben und versuche dann, anderen davon zu erz\u00e4hlen &#8211; so wie ich hier Geschichten \u00fcber die Magie des Lesens ausgesucht habe.<br>Warum und zur welchem Zweck lesen wir? Es gibt viele Gr\u00fcnde daf\u00fcr, keiner ist eindeutig, aber alle sind gut.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/03-Azzurro.m4a\"><\/audio><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Paolo Conte (*1937) : Azzurro<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>&amp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong><strong><strong><strong>Christian Reder<\/strong><\/strong><\/strong>&nbsp;<\/strong><\/strong><br>(*1944)<strong>&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff0303\" class=\"has-inline-color\"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Mediterrane Urbanit\u00e4t<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/mark><\/strong><br>Perioden vitaler Vielfalt als Grundlagen Europas<br><em>mandelbaum verlag wien \u2022 berlin, 2021<\/em><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff0303\" class=\"has-inline-color\"><\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Europas Perspektiven ohne das Mittelmeer und dessen Anrainer zu denken w\u00e4re absurd &#8211; hatte es doch seit den Ph\u00f6niziern vom Mittelmeer aus Gestalt angenommen.<br>Von Krisenzonen umgeben wird seine beliebteste Feriendestination mittlerweile zum Schauplatz von Fl\u00fcchtlingstrag\u00f6dien.<br>Dabei sind aus dem Mittelmeerraum, wie aus ganz Europa, generationenlang Millionen Menschen ausgewandert.<br>Dies ostentativ politisch auszublenden, provoziert eine kollektive Weltfremdheit.<br>Denn gerade hier gab es best\u00e4ndig weltoffenen Phasen akzeptierter urbaner Vielfalt.<br>Um dieser mediterranen Urbanit\u00e4t Kontur zu verleihen, wird die Geschichte von zwanzig signifikanten Hafenst\u00e4dte am Mittelmeer und Schwarzen Meer skizziert &#8211;&nbsp;vor allem Perioden, in denen Menschen verschiedener Herkunft ein tolerantes Zusammenleben m\u00f6glich war.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Die zeit\u00fcbergreifende Konzentration auf mediterrane Urbanit\u00e4t liefert Material zu Bedingungen f\u00fcr zivilisiertes Verhalten und dessen immer wieder akut werdende Bedrohung und Brutalisierung, bewusst lexikalisch, \u00fcberall Einstiege erm\u00f6glichend, als Impulse f\u00fcr ein Weiterdenken komplexer Situationen &#8211; m\u00fcsste es doch generell um weltoffene St\u00e4dte mit einer aktiven Zivilgesellschaft gehen, die auf ihr Umland belebend ausstrahlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Um die Verh\u00e4ltnisse in humanit\u00e4r respektvoller Weise weiter zu verbessern, br\u00e4uchte es markante Perspektiven und Rahmenbedingungen f\u00fcr vielf\u00e4ltige Initiativen. Wie gegen Giftgas, Atomwaffen, Landminen&nbsp;oder Spekulationsexzesse und Steuerflucht der Finanzwirtschaft erzwingen \u00f6kologische Sch\u00e4den,&nbsp;Plastik im Meer und Klimaerw\u00e4rmung l\u00e4ngst tats\u00e4chlich weltweit weltweit koordinierte Strategien.<br>Dient die Natur weiter bedenkenlos als blo\u00dfes Materiallager, wird sie immer weniger zum Gemeingut, ob als Wasser, Luft, Regenwald oder Landschaft.<br>L\u00e4ngst geh\u00f6ren andere Vorstellungen von Reichtum aktiviert, als Abkehr von der in Wohlstandsregionen gewohnten, aber global unhaltbaren IMPERIALEN LEBENSWEISE &#8211; zumindest als Konsum- und Produktionsweisenden ver\u00e4ndernde Tendenz. Das ist f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union so essenziell wie die politische Entwicklung ihrer Peripherie am Mittelmeer und Schwarzen Meer und die eigene Konsolidierung als stabile Wirtschafts- und Sozialunion mit durch ihre Programmatik wieder wirkungsvollerem weltpolitischen Einfluss.<br>Eben weil das heutige Europa durch Freiz\u00fcgigkeit und Migration entstanden ist und demographisch auf Zuwanderung angewiesen bleibt, m\u00fcsste ein Selbstverst\u00e4ndnis von Europ\u00e4ischem noch weit entschiedener auf Menschenrechten, Demokratieentwicklung, Gemeinwohl,&nbsp;\u00f6ffentlichem Raum, plausiblen Asyl und Einwanderungsregeln, Aufnahmebereitschaft und akzeptierter urbaner Vielfalt aufbauen.<br>Gerade rund ums Mittelmeer gab es durchaus weltoffene Perioden, in denen sich manches davon bereits anzubahnen schien.<\/p>\n\n\n\n<p>Kontrapunkt<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/11-Summer-In-the-City.m4a\"><\/audio><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>The<\/strong> <strong>Lovin&#8216; Spoonful : Summer in the City (1966)<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"perspektive-24\">Perspektive 31<\/h3>\n\n\n\n<p>Sommerzeit. Ferienzeit. Lesezeit?<br>Das Institut zur Verbesserung der Lage unterbreitet Ferragosto-Lese-Angebote.<br>B\u00fccher zum Um-, Be-, \u00dcber-, Nach- &amp; Vordenken.<br>Auf den Bergen, an den Str\u00e4nden, in den W\u00fcsten, den Wohn-, Schlaf- &amp; Traumwelten unseres Planeten. Und anderswo.<\/p>\n\n\n\n<p>Autorin Annemarie Stoltenberg hat eine liebe- wie kunstvolle Verf\u00fchrung \u00fcber Verf\u00fchrte zusammengestellt.<br>Autorin Annemarie Stoltenberg hat dazu liebe- wie kunstvolle Gebrauchsanweisungen und Einf\u00fchrungen verfasst.&nbsp;<br>AutorInnen berichten \u00fcber das Nach-, Vor- &amp; Einlesen, \u00fcber verst\u00f6rende, magische, elende &amp; begl\u00fcckend tr\u00f6stliche Lekt\u00fcren.<br>AutorInnen berichten \u00fcber Fremd- &amp; Eigenwahrnehmung, Fremd- &amp; Eigenverantwortung, Fremd- &amp; Eigenverschuldung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>G\u00fcnther de Bruyn&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Urs Widmer&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;J.W. Goethe&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Siegried Lenz&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Hans Fallada&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Alfred Andersch&nbsp;<strong>\u2022&nbsp;<\/strong>E. T. A. Hoffmann&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Heinrich Heine&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Peter Altenberg&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Tatjana Hauptmann&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Anna Achmatowa&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Marcel Proust&nbsp;<strong>\u2022&nbsp;<\/strong>Gustave Flaubert&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Charlotte Bront\u00eb&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Rainer Maria Rilke&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Kurt Tucholsky&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Virginia Woolf&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Egon Friedell&nbsp;<strong>\u2022&nbsp;<\/strong>Martin Walser&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Michel de Montagne und weitere wertgesch\u00e4tzte Skribenten&nbsp;berichten, reflektieren, tr\u00e4umen, klagen, jubeln, philosophieren &amp; r\u00e4sonieren u.a. \u00fcber:&nbsp;<br>Man liest nur aus Liebe. Fl\u00fcgel f\u00fcr die Phantasie. Nahrung f\u00fcrs Gehirn. Lesen als Trostsuche. B\u00fccher d\u00fcrfen manchmal auch zwicken.&nbsp;<br>Spannung zwischen zwei Buchdeckeln. Alleine beim Lesen laut Lachen. Wer lesen kann ist nie einsam.<\/p>\n\n\n\n<p>Man sollte lieben k\u00f6nnen. (Es gibt viele Gr\u00fcnde daf\u00fcr, keiner ist eindeutig, aber alle sind gut.)&nbsp;<br>Zum Beispiel B\u00fccher.<br>Man muss B\u00fccher nicht lieben.<br>Aber sie helfen u.a. Menschen zu lieben. (Es gibt viele Gr\u00fcnde daf\u00fcr, keiner ist eindeutig, aber alle sind gut.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&amp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sommerzeit. Ferienzeit. Lesezeit?<br>Das Institut zur Verbesserung der Lage unterbreitet Ferragosto-Lese-Angebote.<br>B\u00fccher zum Um-, Be-, \u00dcber-, Nach- &amp; Vordenken.<br>An den mediterranen Str\u00e4nden unseres Planeten etwas \u00fcber mediterrane Urbanit\u00e4t zu lesen. Aber auch anderswo.<\/p>\n\n\n\n<p>Christian Reder: emeritierter Professor f\u00fcr Kunst- &amp; Wissenstransfer an der Universit\u00e4t f\u00fcr Angewandte Kunst Wien.<br>Christian Reder: Verfasser von 20 auf-, an- &amp; erregenden St\u00e4dteportraits an den K\u00fcsten Europas und seiner Nachbarn.<br>Christian Reder: ein vollendeter Meister der Vermittlung von bekannten und unbekannten Geschichten, Fakten, &amp; Daten.<br>Christian Reder: ein wach- &amp; aufmerksamer Stadtschreiber \u00fcber Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft folgender Urbanit\u00e4ten:<br>Palermo&nbsp;<strong>\u2022 <\/strong>Alexandria&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Istanbul&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Odessa&nbsp;<strong>\u2022 <\/strong>Sewastopol&nbsp;<strong>\u2022&nbsp;<\/strong>Saloniki&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Izmir&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Dubrovnik&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Triest&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Venedig&nbsp;<strong>\u2022&nbsp;<\/strong>Genua&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Neapel&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Beirut&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Tel Aviv-Jaffa&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Tripolis&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Tunis&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Algier&nbsp;<strong>\u2022 <\/strong>Tanger&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Barcelona&nbsp;<strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Marseille.<\/p>\n\n\n\n<p>Stadtgeschichten \u00fcber Toleranz, \u00fcber den Verlust von toleranten Befindlichkeiten. Mord &amp; Totschlag.<br>Stadtgeschichten \u00fcber Diversit\u00e4t &amp; Vielfalt, \u00fcber den Verlust an polykulturellen Begegnungen. Schimpf &amp; Schande.&nbsp;<br>Stadtgeschichten \u00fcber Minderheiten, \u00fcber den Verlust an sch\u00f6pferischen Kontrapunkten. Neid &amp; Vertreibung.<br>Stadtgeschichten \u00fcber Mehrheiten, \u00fcber den allm\u00e4hlichen Verlust von Kompetenz der Dominanten. Korruption &amp; Niedergang.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Christian Reder schrieb ein ungeheuer aktuelles Buch. (Nicht nur f\u00fcr Europa)<\/p>\n\n\n\n<p>Christian Reder erinnert z. B. (nicht nur) den Wiener an ein prosperierendes Wien mit 100.000 Einwohnern im 18. Jahrhundert,&nbsp;wo laut einer Encyclop\u00e9die meist \u201eItaliener, Deutsche, B\u00f6hmen, Ungarn, Franzosen, Lothringer und Flamen leben, die zusammen mit den Juden Handel treiben und verschiedene Handwerksk\u00fcnste aus\u00fcben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Christian Reder verweist auf die \u00fcber 50 Millionen Menschen, welche im 19. Jahrhundert bis zum ersten Weltkrieg Europa&nbsp;hoffnungsbeladen in Richtung \u00dcbersee verlie\u00dfen: 37 Millionen gingen nach Nordamerika, 11 Millionen nach S\u00fcdamerika, 3,5 Millionen nach Australien und Neuseeland. Europa: DER Emigrationskontinent.<\/p>\n\n\n\n<p>Christian Reder schreibt lesbar \u00fcber unbedingt Lesenswertes: wie eine verantwortete Zukunft durch die Kenntnis des Vergangenen und Vergessenen vielleicht doch noch zu erm\u00f6glichen ist.&nbsp;<br>Es gibt viele Gr\u00fcnde daf\u00fcr, keiner ist eindeutig, aber alle sind gut. (Nicht nur f\u00fcr Europa)<\/p>\n\n\n\n<p>(Renald Deppe)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":3806,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-3687","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ab-und-zu-stand","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-25","no-featured-image-padding"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3687","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3687"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3687\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4494,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3687\/revisions\/4494"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3806"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}