{"id":3019,"date":"2022-05-15T10:00:00","date_gmt":"2022-05-15T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.raetia.net\/?p=3019"},"modified":"2024-06-11T15:16:23","modified_gmt":"2024-06-11T13:16:23","slug":"verortung-perspektive-_20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/verortung-perspektive-_20\/","title":{"rendered":"Verortung &#038; Perspektive _20"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"168\" src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Norberto-Bobbio-II.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3033\" srcset=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Norberto-Bobbio-II.jpg 300w, https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Norberto-Bobbio-II-18x10.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h6 class=\"wp-block-heading\" id=\"ruhestand-15-mai-2022\">Ruhestand 15. Mai 2022<\/h6>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"marcel-proust-1871-1922\"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Noberto Bobbio<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><br>(1909 &#8211; 2004)<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff0303\" class=\"has-inline-color\"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Vom Alter &#8211; De senectute<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/mark><\/strong><br>Aus dem Italienischen von Annette Kopetzki<br><em>Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1997<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Originalausgabe:<br>De senectute<br><em>Giulio Einaudi editore, Torino 1996<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong> Bitte verstehen sie mich recht:<br>In einer Zeit, in der sich der historische Wandel immer schneller vollzieht,<br>stellt die Ausgrenzung der Alten eine unab\u00e4nderliche, unleugbare Tatsache dar.<br>In den traditionellen, statischen Gesellschaften, die sich nur langsam entwickeln,<br>ist der alte Mensch Tr\u00e4ger des kulturellen Erbes der ganzen Gemeinschaft,<br>das er, verglichen mit allen anderen Mitgliedern, in besonders auff\u00e4lliger Weise in sich vereint.<br>Der Alte wei\u00df aus Erfahrung, was die anderen noch nicht wissen, und sie m\u00fcssen von ihm lernen,&nbsp;<br>auf dem Gebiet der Moral ebenso wie auf dem der Gebr\u00e4uche und der \u00dcberlebenstechniken.<br>Unver\u00e4ndert bleiben nicht nur die grunds\u00e4tzlichen Regeln, auf denen das Leben der Gruppe aufbaut,<br>Regeln, die die Familie, die Arbeit, die Momente des Spiels, die Heilung von Krankheiten,<br>das Verhalten im Hinblick auf die jenseitige Welt, die Beziehung zu anderen Gruppen betreffen.<br>Auch die F\u00e4higkeiten ver\u00e4ndern sich nicht wesentlich und k\u00f6nnen daher vom Vater auf den Sohn vererbt werden.<br>In den entwickelten Gesellschaften hat der immer st\u00e4rker beschleunigte Wandel sowohl der Sitten als auch der K\u00fcnste<br>das Verh\u00e4ltnis zwischen denen, die wissen, und denen, die nicht wissen, umgekehrt.<br>Der alte Mensch wird immer mehr zu dem, der kein Wissen hat, vergleicht man ihn mit den Jungen,<br>die bereits mehr Wissen haben als er, und nicht zuletzt deshalb mehr wissen k\u00f6nnen,&nbsp;<br>weil sie \u00fcber eine gr\u00f6\u00dfere Lernf\u00e4higkeit verf\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Die Welt der alten Menschen, aller alten Menschen, ist in mehr oder weniger Form der Welt der Erinnerung.<br>Man sagt: am Ende bist du das, was du gedacht, geliebt, vollbracht hast.<br>Ich m\u00f6chte hinzuf\u00fcgen: du bist das, was du erinnerst.<br>Au\u00dfer den Gef\u00fchlen, die du geweckt hast, den Gedanken, die du gedacht hast, den Taten, die du vollbracht hast,<br>sind die Erinnerungen, die du bewahrt und nicht in dir ausgel\u00f6scht hast, deine Reicht\u00fcmer,&nbsp;<br>und du bist der nun ihr einziger W\u00e4chter.<br>M\u00f6ge es dir gestattet sein, so lange zu leben, wie die Erinnerungen noch nicht fliehen und du dich in sie fl\u00fcchten kannst.<br>Die Dimension, in der der alte Mensch lebt, ist die Vergangenheit.<br>Die Zeitspanne, die die Zukunft noch f\u00fcr ihn bereith\u00e4lt, ist zu kurz,&nbsp;<br>als da\u00df er sich Gedanken um das machen m\u00fcsste, was kommen wird.<br>Konzentriere dich.<br>Verschwende die kurze Zeit nicht, die dir noch bleibt.<br>Geh deinen Weg in Gedanken noch einmal. Die Erinnerungen werden dir helfen.<br>Aber die Erinnerungen werden nicht auftauchen, wenn du nicht hingehst,<br>sie in den entferntesten Winkeln deines Ged\u00e4chtnisses aufzust\u00f6bern.<br>Das Erinnern ist eine geistige T\u00e4tigkeit, die du oft scheust, weil sie m\u00fchevoll oder peinlich ist.<br>Doch es ist eine heilsame T\u00e4tigkeit.<br>In der Erinnerung findest du trotz der vielen Jahre, die du gelebt,<br>trotz der unz\u00e4hligen Ereignisse, die du erlebt hast, dich selber wieder, deine Identit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Das Alter ist auch die Zeit der Bilanzen.<br>Und die Bilanzen sind immer etwas melancholisch,<br>wobei die Melancholie als das Bewusstsein um das Unvollendete, Unvollkommene,<br>um das Missverh\u00e4ltnis zwischen den guten Vors\u00e4tzen und den tats\u00e4chlich verbrachten Taten zu verstehen ist.<br>Du bist am Ende deines Lebens angekommen und hast doch den Eindruck,&nbsp;<br>am Ausgangspunkt stehengeblieben zu sein, was das Wissen um Gut und B\u00f6se betrifft.<br>Alle gro\u00dfe Fragen sind unbeantwortet geblieben.<br>Nachdem du immer versucht hast, dem Leben einen Sinn zu geben, erkennst du jetzt, da\u00df es keinen Sinn hat,<br>sich die Frage nach dem Sinn zu stellen,&nbsp;<br>und da\u00df das Leben in seiner Unmittelbarkeit angenommen und gelebt werden mu\u00df, wie es die meisten Menschen tun.<br>Aber wie lange hat es gedauert, bis du zu dieser Schlussfolgerung gekommen bist!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;Die Welt des alten Menschen &#8211; gestatten Sie mir noch diese pers\u00f6nliche Bemerkung &#8211; ist eine Welt,<br>in der Gef\u00fchle schwerer wiegen als Gedanken.<br>In Bezug auf die Gef\u00fchle ist mein Leben gl\u00fccklich gewesen, obwohl ich nicht zum Gl\u00fccklichsein tauge,<br>und darum hat dieses Gl\u00fcck meine Erwartungen, vor allem aber meine Verdienste weit \u00fcbertroffen.<br>Gegen\u00fcber all jenen, die mir geholfen haben, zu leben und zu \u00fcberleben, und die mich bis hierhin begleitet haben,<br>beginnend mit meiner Frau, mit meinen Kindern und jetzt mit meinen Enkelkindern,<br>stehe ich in ein einer nicht mehr zu tilgenden Dankesschuld, denn es ist sp\u00e4t,<br>und es bleibt nicht mehr viel Zeit, um das zur\u00fcckzugeben, was ich bekommen habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Kontrapunkt<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/09-When-Im-Sixty-Four-Remix.m4a\"><\/audio><figcaption class=\"wp-element-caption\">The Beatles : When I\u2019m sixty-four (1967)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"perspektive-20\">Perspektive 20<\/h3>\n\n\n\n<p>Es gibt das urkundliche Alter. Der Tag unserer Geburt. Zum Beispiel.<br>Es gibt das biologische Alter. Der Verlust unseres H\u00f6rverm\u00f6gens. Zum Beispiel.<br>Es gibt das b\u00fcrokratische Alter. Das Jahr unserer Pensionierung. Zum Beispiel.<br>Es gibt das psychologische Alter. Der Augen Blick in den Spiegel. Zum Beispiel.<br>Es gibt das subjektive Alter. Der Blick der Augen im Wonnemonat Mai. Zum Beispiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir alle werden alt.<br>Doch niemand will alt erscheinen.<br>Wir altern unweigerlich.<br>Doch niemand darf alt sein.<\/p>\n\n\n\n<p>So entstehen Lebensl\u00fcgen. Zum Beispiel.<br>So entstehen Trug-, Kurz- &amp; Fehlschl\u00fcsse.<\/p>\n\n\n\n<p>Jung und dynamisch. Das bebildert die Werbung.<br>Dynamisch und jung. Das fordern die Arbeitgeber.<br>Jungdynamisches. Schauspielen die Arbeitnehmer.<\/p>\n\n\n\n<p>Folglich geben wir uns jung und dynamisch. Mit urkundlichen 60 Jahren.<br>Folglich feiern wir uns dynamisch und jung. Mit biologischen 70 Jahren.<br>Folglich verteidigen wir unsere Arbeitsk\u00e4fige. Mit b\u00fcrokratischen 70 Jahren.&nbsp;<br>Folglich liften wir uns jung und dynamisch. Mit psychologischen 80 Jahren.<br>Folglich suchen wir uns dynamisch blutjunge Partner. Mit subjektiven 90 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Jung gibt sich der K\u00f6rper. Dynamisch dr\u00f6hnt Geist. Oder was man daf\u00fcr h\u00e4lt.<br>Jung gibt sich der sportliche Greis. Dynamisch l\u00e4rmt Wissen. Oder was man daf\u00fcr h\u00e4lt.<br>Jung gibt sich das Alter. Dynamisch sein Leerlauf. Bis man es begreift. Im Alter.<\/p>\n\n\n\n<p>Zeit ist nicht Geld. Weil Zeit ist kostbar.<br>Unsere Zeit ist kostbar. Weil bemessen.<br>Unsere Zeit sind M\u00f6glichkeiten. Weil alles hat seine Zeit.<br>In der Jugend. Im Alter. Und \u00fcberhaupt.<\/p>\n\n\n\n<p>Also kein Grund zur urkundlichen Verdr\u00e4ngung. Des Alters. &nbsp;<br>Also kein Muss zur biologischen Vertuschung. Des Alten.&nbsp;<br>Also kein Anlass zur b\u00fcrokratischen Verleumdung. Des Alterns.<br>Also kein Zwang zu psychologischen Verunstaltung. Der Alten. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Institut zur Verbesserung der Lage bekennt sich zum Alter.<br>Das Institut zur Verbesserung der Lage ist jedoch nicht veraltet.<br>Das Institut zur Verbesserung der Lage benennt das Altern.<br>Das Institut zur Verbesserung der Lage erinnert an B. Brecht:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbVon allen Werken die liebsten<br>sind mir die gebrauchten.<br>Die Kupfergef\u00e4\u00dfe mit den Beulen und den abgeplatteten R\u00e4ndern<br>Die Messer und Gabeln, deren Holzgriffe<br>Abgegriffen sind von vielen H\u00e4nden: solche Formen<br>Schienen mir die edelsten. So auch die Steinfliesen um alte H\u00e4user<br>Welche niedergetreten sind von vielen F\u00fc\u00dfen, abgeschliffen<br>Und zwischen denen Grasb\u00fcschel wachsen, das<br>Sind gl\u00fcckliche Werke.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Das Institut zur Verbesserung der Lage bekennt sich zum Gebrauchen.<br>Das Institut zur Verbesserung der Lage agiert jedoch nicht verbraucht.<br>Menschen altern. Menschen die f\u00fcr Verbesserungen arbeiten. Zum Beispiel.<br>Ideen m\u00fcssen nicht altern. W\u00fcnsche nach Verbesserungen. Zum Beispiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Der italienische Rechtsphilosoph Noberto Bobbio hat ein Buch publiziert.<br>Mit fast 90 Jahren. Vom Alter &#8211; De senectute.<br>Ein wunderbares Fragen \u00fcber wohin es ist, wof\u00fcr es war, wozu es sein k\u00f6nnte.<br>Das Alter.<br>Ein wunderbares Schreiben \u00fcber wie es ist, wie es war, wie es sein k\u00f6nnte.<br>Das Altern.<br>Ein wunderbares Reden \u00fcber was es ist, was es war, was es sein k\u00f6nnte.<br>Das Alte.<br>Ein wunderbares Sinnen \u00fcber wer sie sind, wer sie waren, wer sie sein k\u00f6nnten.<br>Die Alten.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Anleitung. Ein Angebot. Ein Vorschlag. Ein Hinweis. Ein Rat. Eine Zuwendung.<br>Wie &amp; warum &amp; weshalb wir \u201eunzeitgem\u00e4\u00df&#8220; altern d\u00fcrfen. Mit W\u00fcrde. Zum Beispiel.<br>Wie &amp; warum &amp; weshalb wir \u201eunzeitgem\u00e4\u00df\u201c dem Alter begegnen sollten. Mit Selbstachtung. Zum Beispiel.<br>Wie &amp; warum &amp; weshalb wir \u201eunzeitgem\u00e4\u00df\u201c unser Leben gestalten m\u00fcssten. Mit Demut. Zum Beispiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Wunderbar weise Bobbios letzter Satz in seinen wunderbar leisen 130 Seiten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbIch habe gelernt,&nbsp;<br>die Ideen anderer zu respektieren,<br>vor dem Geheimnis innezuhalten, das jedes individuelle Bewusstsein birgt,<br>zu verstehen, bevor ich diskutiere,<br>und zu diskutieren, bevor ich urteile.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Sinne. Da capo al fine.<\/p>\n\n\n\n<p>(Renald Deppe)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":3034,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-3019","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ab-und-zu-stand","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-25","no-featured-image-padding","resize-featured-image"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3019","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3019"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3019\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5028,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3019\/revisions\/5028"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3034"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3019"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3019"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3019"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}