{"id":2989,"date":"2022-05-01T10:00:00","date_gmt":"2022-05-01T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.raetia.net\/?p=2989"},"modified":"2024-06-11T15:17:18","modified_gmt":"2024-06-11T13:17:18","slug":"verortung-perspektive-_18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/verortung-perspektive-_18\/","title":{"rendered":"Verortung &#038; Perspektive _18"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"168\" src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Marina-Zwetajewa-I.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2999\" srcset=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Marina-Zwetajewa-I.jpg 300w, https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Marina-Zwetajewa-I-18x10.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h6 class=\"wp-block-heading\" id=\"spielstand-ii-1-mai-2022\">Spielstand (II) 1. Mai 2022<\/h6>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"marcel-proust-1871-1922\"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Marina Zwetajewa<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><br>(1892 &#8211; 1941)<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff0303\" class=\"has-inline-color\"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Lob der Aphrodite<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/mark><\/strong><br>Gedichte von Liebe und Leidenschaft<br>\u00dcbertragen und mit einem Essay von Ralf Dutli<br>W<em>allenstein Verlag, G\u00f6ttingen 2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Endlich hab ich dich getroffen<br>Den ich bitter brauch:<br>Sterbensn\u00f6tig seine Hoffnung,<br>Denn er braucht mich sicher &#8211; auch.<\/p>\n\n\n\n<p>Was dem Aug der Regenbogen,<br>Was dem Gras der schwarze Grund &#8211;<br>Der Mensch braucht zur Erprobung<br>Den Menschen, seinen Mund.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr als Regen, Regenbogen<br>Notwendig mir die Hand, die lebt,<br>Dass ein Mensch ganz unverhohlen<br>Seine Hand in meine legt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist weiter als ein Binnenmeer,<br>Mehr als ein Berg &#8211; so felsenfest &#8211;<br>Dass ein Mensch von innen her<br>seine Wunde in meine Hand presst.<\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr, dass du mit Geschw\u00fcren<br>Die Hand mir brachtest verbrannt &#8211;<br>Leg ich, um nur dich zu sp\u00fcren,<br>F\u00fcr dich ins Feuer meine Hand!<\/p>\n\n\n\n<p>(11. September 1936)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Kontrapunkt<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/03-Sowjetunion_Visotzky_Black-Eyes.m4a\"><\/audio><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wladimir Semjonowitsch Wyssozki (1938 &#8211; 1980) : Schwarze Augen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"perspektive-18\">Perspektive 18<\/h3>\n\n\n\n<p>Marina Zwetajewa war Zeugin einer finsteren Zeit.<br>M. Z. erlebt ein beh\u00fctetes wie beg\u00fctertes Elternhaus in Moskau. Und eine tuberkul\u00f6se Mutter.<br>M. Z. erlebt als Tochter Kur- &amp; Schulaufenthalte in Italien, der Schweiz, im deutschen Schwarzwald.&nbsp;<br>M. Z. erlebt 1906 den Tot der Mutter. Reist mit 16 allein nach Paris. Begegnet Buhl-, Lieb- &amp; Leidenschaften.<br>M. Z. erlebt Dresden. Die Krim. Lernt dort ihren zuk\u00fcnftigen Ehemann kennen. Hochzeitsreise nach Sizilien.<br>M. Z. erlebt die Geburt ihrer Tochter Ariadna. Den Tod des Vaters. Und immer wieder Paris.<br>M. Z. erlebt erfolgreiche Ver\u00f6ffentlichungen ihrer Gedichte. Erlebt &amp; lebt mit Ossip Mandelstam.&nbsp;<br>M. Z. erlebt den ersten Krieg der Welten, den Sturz des Zaren, die Russische Revolution.<br>M. Z. erlebt den anschlie\u00dfenden B\u00fcrgerkrieg im ehemaligen Zarenreich. Und die Verarmung ihrer Familie.<br>M. Z. erlebt die Absenz ihres Gatten Sergej Efron. F\u00fcnf Jahre galt S. E. als Verschollen. Ein- &amp; Zweisamkeiten.<br>M. Z. erlebt den Tod ihrer 1917 geborenen Tochter Irina. Sie stirbt in Kunzewo an Unterern\u00e4hrung.<br>M. Z. erlebt die N\u00f6te der Emigration: in Berlin, Prag, Paris. Mit ihrer Tochter Ariadna. Mittellos.<br>M. Z. erlebt die Wiederbegegnung mit ihrem Gatten. Die Geburt ihres Sohnes Georgij. Stets Mittellos.<br>M. Z. erlebt andere Beziehungen, andere Leidenschaften. Passionen. Ihr Mann setzt sich nach Moskau ab.<br>M. Z. erlebt Seelen- &amp; Hungerqualen. Vereinsamung &amp; Armut. Im Exil. In Paris. Schreibversuche. T\u00e4glich.&nbsp;<br>M. Z. erlebt die Verurteilung ihrer Schwester. Ihrer Tochter Ariadna. Lagerhaft und Verbannung.&nbsp;<br>M. Z. erlebt die R\u00fcckkehr nach Moskau. Und die anschlie\u00dfende Verhaftung ihres Gatten.<br>M. Z. wird Tochter und Ehemann seit deren Verhaftung 1939 nicht wiedersehen. Schreibversuche. T\u00e4glich.<br>M. Z. wird nach Jelabuga in die Tatarische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik evakuiert. Mit ihrem Sohn.<br>M. Z. wird 1941 Selbstmord begehen. Durch Erh\u00e4ngen. Im August. Im Oktober wird Efron erschossen. Im Gef\u00e4ngnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Ossip Mandelstam, Gatte von Nadeschda Mandelstam, beschreibt M. Z. wie folgt:<br>\u00bbNachtigallenfieber\u00ab.<br>Nadeschda Mandelstam, Gattin von Ossip Mandelstam, beschreibt M. Z. ausf\u00fchrlicher:<br>\u00bbSie war vollkommen eigensinnig.&nbsp;<br>Sie suchte in allem die Ekstase und die Absolutheit des Gef\u00fchls.<br>Sie brauchte die Ekstase nicht nur in der Liebe, sondern auch im Verlassenwerden,&nbsp;in der Einsamkeit, im Ungl\u00fcck.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Nadeschda Mandelstam. Eine unbestechliche wie sorgf\u00e4ltige Zeitzeugin. &nbsp;<br>1979 erschien ihr Buch \u00bbErinnerungen an das Jahrhundert der W\u00f6lfe\u00ab. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahrhundert der W\u00f6lfe schrieb Marina Zwetajewa. <strong>Tagebuch.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong> \u00bbDer erste Liebesblick ist jene k\u00fcrzeste Entfernung zwischen zwei Punkten,<br>jene g\u00f6ttliche Gerade, wie es keine zweite gibt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>(M. Z. &#8211; Tagebuchprosa, 1917 &#8211; 1920)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;\u00bbEinzig Frauen zu lieben (f\u00fcr eine Frau) oder einzig M\u00e4nner (f\u00fcr einen Mann),<br>bewusst das \u00fcbliche Entgegengesetzte auszuschlie\u00dfen &#8211; wie grausig!<br>Aber nur Frauen (f\u00fcr den Mann) oder nur M\u00e4nner (f\u00fcr die Frau) zu lieben,<br>bewusst das ungewohnte Eigene ausschlie\u00dfend &#8211; wie langweilig!<br>Und alles zusammen &#8211; welche Erb\u00e4rmlichkeit.<br>Hier ist tats\u00e4chlich der Ausruf angebracht: Seid wie die G\u00f6tter!<br>Jeder bewu\u00dfte Ausschluss &#8211; ein Graus.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>(M. Z. &#8211; Entwurfheft 1921)<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahrhundert der W\u00f6lfe schrieb Marina Zwetajewa. <strong>Briefe.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;\u00bbLiebe, das grausamste Spiel zum Krallensch\u00e4rfen gegen sich selbst.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>(M. Z. an Jewgenij Lann, 1920)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;\u00bbDas Schmerzhafte in der Liebe ist pers\u00f6nlich, das Genussvolle geh\u00f6rt allen.<br>Der Schmerz hei\u00dft DU, das Genussvolle ist namenlos (Urgewalt des Eros).<br>Deshalb k\u00f6nnen wir uns wohlf\u00fchlen mit irgendwem, den Schmerz aber wollen wir nur von einem.<br>Der Schmerz ist das DU in der Liebe, unser pers\u00f6nliches Merkmal an ihr.<br>(NB! Man braucht dieses \u00bbWohlgef\u00fchl\u00ab nicht von jedem anzunehmen.)<br>Deshalb: \u00bbMach es schmerzhaft\u00ab, d.h. sage, dass du es bist, nenne deinen Namen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>(M. Z. an Alexander Bachrach, 1923)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;\u00bbLiebe lebt von Worten und stirbt an Taten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>(M. Z. an R. M. Rilke, 1926)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;\u00bbWenn ich eine Weide verzweifeln sehe, begreife ich Sappho.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>(Brief an die Amazone, 1932)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;\u00bbAriadna! Meine Mutter wollte einen Sohn Alexander, da wurde ich geboren,<br>aber mit der Seele (und auch dem Kopf) ihres Sohnes Alexander,<br>d.h. verurteilt zur &#8211; sagen wir es ehrlich &#8211; Nicht-Liebe der M\u00e4nner &#8211; und zur weiblichen Liebe,<br>denn M\u00e4nner konnten mich nicht lieben &#8211; vielleicht ich sie auch nicht:<br>ich liebte Engel und D\u00e4monen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>(M. Z. an Ariadna Berg, 1937)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;\u00bbUnd Hinrichtungen, mein T\u00e4ubchen, alle Henker sind Br\u00fcder,<br>egal, ob es sich um die Hinrichtung eines Russen nach einem ordentlichen Gericht<br>oder um einen Schuss in den R\u00fccken durch einen Tschekisten handelt -,<br>ich schw\u00f6re Ihnen, dass alles das gleiche ist, wie immer es sich nennt:<br>eine Gemeinheit, der ich mich nie unterordnen werde,&nbsp;<br>wie \u00fcberhaupt keiner organisierten Gewaltanwendung, gleich, in wessen Namen sie begangen wird<br>und wessen Name daf\u00fcr als Aush\u00e4ngeschild steht.<\/p>\n\n\n\n<p>(M. Z. an Anna Teskov\u00e1)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2022<\/strong>&nbsp;\u00bbIch bin schon lange nicht mehr am leben &#8211; denn so ein Leben &#8211;&nbsp;<br>ist kein Leben, sondern ein endloser Aufschub.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>(M. Z. an Ariadna Berg, 1938)<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahrhundert der W\u00f6lfe schrieb Marina Zwetajewa.&nbsp;<strong>Gedichte. (1924)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Meinem Bruder in der f\u00fcnften Jahreszeit,<br>im sechsten Sinn und in der vierten<br>Dimension &#8211; Boris Pasternak<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahrhundert der W\u00f6lfe schrieb Marina Zwetajewa. <strong>Gedichte. (1941)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich weigre mich, zu leben<br>Im Tollhaus, unter Vieh.<br>Ich weigre mich, ich heule<br>Mit den W\u00f6lfen nie.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahrhundert der W\u00f6lfe schrieb M. Z.&nbsp;Gedichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Zeit, sich vom Bernstein zu trennen,<br>Zeit, die Dinge neu zu benennen;<br>La\u00df die Laterne nicht brennen<br>\u00dcber der T\u00fcr\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Das&nbsp;Jahrhundert der W\u00f6lfe. In Russland.<br>Der erste Krieg der Welten. Bis 1917. 8 Millionen Gefangene, Vermisste und Tote.<br>Der&nbsp;B\u00fcrgerkrieg. Bis 1922. 16 Millionen Menschen starben. Auch den Hungertod.<br>Die Tscheka. OPGU. NKWD. Verhaftungen. Folter. Morde. Deportationen. Ungez\u00e4hlte.&nbsp;<br>Die Errichtung des Gulag-Systems. 18 Millionen Inhaftierte. 2,7 Millionen Tote. Morde.<br>Der gro\u00dfe Terror unter Stalin. 1,5 Millionen Verhaftete. 800000 Morde. Bis 1938.<br>Der zweite Krieg der Welten. 24 Millionen sowjetische B\u00fcrger verloren ihr Leben.<br>Das Jahrhundert der W\u00f6lfe \u00fcberdauerte. In Russland. Und anderswo. Bis\u2026?<\/p>\n\n\n\n<p>Wer seine Geschichte nicht kennt, ist verdammt, sie zu wiederholen.<br>Wer die Geschichte nicht benennt, ist versucht, sie zu wiederholen.<br>Wer Geschichte nicht erinnert, wird verf\u00fchrt, sie zu wiederholen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Institut zur Verbesserung der Lage erinnert an das Jahrhundert der W\u00f6lfe.<br>An&nbsp;Marina Iwanowna Zwetajewa.<\/p>\n\n\n\n<p>(Renald Deppe)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":3000,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-2989","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ab-und-zu-stand","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-25","no-featured-image-padding","resize-featured-image"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2989","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2989"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2989\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5030,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2989\/revisions\/5030"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3000"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2989"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}