{"id":2857,"date":"2022-03-20T10:00:00","date_gmt":"2022-03-20T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.raetia.net\/?p=2857"},"modified":"2024-06-11T15:19:57","modified_gmt":"2024-06-11T13:19:57","slug":"verortung-perspektive-_11-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/verortung-perspektive-_11-2\/","title":{"rendered":"Verortung &#038; Perspektive _12"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"206\" height=\"245\" src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Alfred-Doeblin-II.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2868\" srcset=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Alfred-Doeblin-II.jpg 206w, https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Alfred-Doeblin-II-10x12.jpg 10w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h6 class=\"wp-block-heading\" id=\"aufstand-20-3-2022\">Aufstand 20.3.2022<\/h6>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"marcel-proust-1871-1922\"><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Alfred D\u00f6blin<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><br>(1887 &#8211; 1957)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff0303\" class=\"has-inline-color\"><strong><strong><strong>Die drei&nbsp;Spr\u00fcnge&nbsp;des Wang-lun<\/strong><\/strong><\/strong><\/mark><\/strong><br>Chinesischer Roman<br>(<em>Alfred D\u00f6blin war bis 1933 Autor beim Samuel Fischer Verlag)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zueignung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da\u00df ich nicht vergesse -.<br>Was denn?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich will das Fenster schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich wei\u00df nicht, wessen Stimmen das sind,<br>wessen Seele solch tausendt\u00f6nniges Gew\u00f6lbe von Resonanz braucht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser himmlische Taubenflug der Aeroplane.<br>Diese schl\u00fcpfende Kamine unter dem Boden.<br>Dieses Blitzen von Worten \u00fcber hundert Meilen.<br>Wem dient es?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Menschen auf dem Trottoir kenne ich doch.<br>Ihre Telefunken sind neu.<br>Die Grimassen der Habgier, die feindliche Sattheit des bl\u00e4ulich rasierten Kinns,<br>die d\u00fcnne Schn\u00fcffelnase der Geilheit,<br>die Rohheit, an deren Geleeblut das Herz sich klein puppert,<br>der w\u00e4sserige Hundeblick der Ehrsucht,<br>ihre Kehlen haben die Jahrhunderte durchkl\u00e4fft und sie angef\u00fcllt mit &#8211; Fortschritt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">O, ich kenne das. Ich, vom Wind gestriegelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da\u00df ich nicht vergesse -.<br>Im Leben dieser Erde sind zweitausend Jahre ein Jahr.<br>Gewinnen, Erobern; ein alter Mann sprach:<br>\u00bbWir gehen und wissen nicht wohin.<br>Wir bleiben und wissen nicht wo.<br>Wir essen und wissen nicht warum.<br>Das alles ist starke Lebenskraft von Himmel und Erde:<br>wer kann da sprechen von Gewinnen, Besitzen?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich will ihm opfern hinter meinem Fenster, dem weisen alten Manne,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Li\u00e4 Dsi<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">mit diesem ohnm\u00e4chtigen Buch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kontrapunkt<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/13-Weill_Die-Dreigroschenoper-1928-2.-Akt_-Die-Ballade-von-der-sexuellen-Ho\u0308rigkeit-Da-ist-nun-einer-schon-der-Satan-selber.m4a\"><\/audio><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kurt Weil (1900-1950) : Die Ballade von der sexuellen H\u00f6rigkeit<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"perspektive-12\">Perspektive 12<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da\u00df ich nicht vergesse -.<br>Was denn?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin wurde als viertes von f\u00fcnf Kindern in Stettin geboren.<br>Sein Vater, der j\u00fcdische Schneidermeister Max D\u00f6blin, verlie\u00df Frau &amp; Kinder.&nbsp;<br>Unversorgt.<br>Floh mit einer jungen \u201eB\u00fcgelmamsell&#8220; \u00fcber Hamburg nach Amerika.<br><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin war 10 Jahre alt.<br>Achtung &amp; Verachtung, Zweifel &amp; Mi\u00dftrauen pr\u00e4gten seither sein Vaterbild.<br>Und Mitleid.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da\u00df ich nicht vergesse -.<br>Was denn?<br><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin und seine Geschwister zogen mit der Mutter, Sophie D\u00f6blin (geborene Freudenheim), nach Berlin.<br>Sophie D\u00f6blin versuchte ihre Familie verzweifelt allein zu ern\u00e4hren.<br>Bittere Armut und ein \u201ePardon wird nicht gegeben\u201c pr\u00e4gten Kindheit &amp; Jugend.<br>Eine Freistelle erm\u00f6glichte den Besuch eines treudeutsch preussischen Gymnasiums.<br>In der H\u00f6lle der verhassten \u201eSchulanstalt\u201c begann Alfred D\u00f6blin zu lesen. Um zu schreiben.&nbsp;<br>Und zu schreiben.<br>Achtung &amp; Verachtung, Widerstand &amp; Mi\u00dftrauen, Vor- &amp; Drohbilder pr\u00e4gten seine Schul- &amp; Lebenszeit.<br>Und Armut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da\u00df ich nicht vergesse -.<br>Was denn?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin maturierte. Zuvor erkundete er fr\u00fch die S\u00fcnden- &amp; Gro\u00dfstadt Berlin.&nbsp;<br>Verwandte unterst\u00fctzten finanziell ein Studium der Medizin in Berlin und Freiburg.<br>Der Besuch philosophischer Lehrveranstaltungen bereicherten seine Welt- &amp; Absichten.<br>Nach der Promotion erm\u00f6glichte die T\u00e4tigkeit als Arzt eine besondere Welt- &amp; Wahrheitsfindung:<br>Assistenzarzt an der Kreisirrenanstalt in Regensburg.<br>Assistenzarzt an der Irrenanstalt der Stadt Berlin.<br>Assistenzarzt am St\u00e4dtischen Krankenhaus Berlin.<br>Nach der Geburt eines uneheliches Sohnes sp\u00e4ter dann die Heirat mit einer anderen Frau.<br>Die Medizinstudentin Erna Reiss aus bestem Hause.Zuvor Erwerb einer Kassenpraxis samt Wohnung in Berlin.<br>T\u00e4tigkeiten als praktischer Arzt, Geburtshelfer, Internist &amp; Nervendoktor.<br>Zumeist f\u00fcr die \u00c4rmsten der Armen in einer von Bismarck ge- &amp; entt\u00e4uschten Gr\u00fcnderzeit.<br>Und n\u00e4chtens: schreiben, schreiben, schreiben&#8230;<br>Geld- &amp; Broterwerb, Not- &amp; Ehestand, Empathie &amp; Mi\u00dftrauen, Vor- &amp; Drohbilder pr\u00e4gten Studien- &amp; Arbeitszeit.<br>Und \u00c4ngste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da\u00df ich nicht vergesse -.<br>Was denn?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin er- &amp; \u00fcberlebte den Krieg der Welten. Den ersten.<br>Als Milit\u00e4rarzt begegnete er den sinnlosen Zerst\u00f6rungen seiner Zeit.<br>Menschen &amp; Tiere, Natur &amp; Dinge, Geistes- &amp; Glaubenswelten wurden geopfert.<br>Den sogenannten Vaterl\u00e4ndern.&nbsp;<br>Von besinnungslosen Vaterm\u00f6rdern. Von eiteldreisten Vaterfiguren.<br>Von verantwortungslosen Vaterschaften. Von ehr- &amp; w\u00fcrdelosen Stamm- &amp; Landesv\u00e4tern.<br>Es war ein Krieg der alten &amp; kalten M\u00e4nner. Junge M\u00e4nner durften frontsterben.<br>Frauen durften Krieger heiraten. Um neue Krieger zu entbinden.&nbsp;<br>Welche sie dann im Lazarett ver-, an- &amp; abbinden konnten. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da\u00df ich nicht vergesse -.<br>Was blieb zur\u00fcck?<br>Was denn?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin wusste es:<br>Das Gro\u00dfwild in den Vorstandsetagen der Gro\u00dfkonzerne.<br>Die Gro\u00dfspekulationen von dickb\u00e4uchig verblieben Gro\u00dfb\u00fcrgern.<br>Die Kleinwitwen als Gro\u00dfkatzen in den Bordellen der Gro\u00df- &amp; Kleinst\u00e4dte.<br>Die Kleingeister als Gro\u00dfbraune in den Parteilokalen der hirnlosen Gro\u00df- &amp; Kleinh\u00e4ndler.&nbsp;<br>Massenarbeitslosigkeit &amp; Massenarmut.<br>Das kleine Gl\u00fcck und das Kleingeschriebene. Bestenfalls.<br>Die gro\u00dfe Hoffnung. Immer.<br>Ehr- &amp; Brotlosigkeit, Not- &amp; Befehlsstand, Zerr- &amp; Drohbilder pr\u00e4gten D\u00f6blins Welt- &amp; Kriegszeit.<br>Und Ohnmacht.<br>Und Yolla. Fotografin. Keine Angetraute, aber Vertraute.&nbsp;<br>Schreiben? T\u00e4glich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da\u00df ich nicht vergesse -.<br>Was denn?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin er- und \u00fcberlebte eine Zwischenkriegszeit.<br>Er ahnte es. Gewusst hat er es nicht. Aber bef\u00fcrchtet.<br><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin er- und \u00fcberlebte sie mit und durch die Feder.<br>B\u00fccher mit wundersamen Titeleien entstanden:<br>Die Ermordung der Butterblume.&nbsp;<br>Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine.<br>Babylonische Wandrung oder Hochmut kommt vor dem Fall.<br>Manas. Amazonas. Wallenstein. Das Land ohne Tod.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und vieles, vieles, vieles mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch, bitte nicht zu vergessen:<br><strong>\u00bbDie drei Spr\u00fcnge des Wang-lun\u00ab<\/strong>.<br>Eine zeitlose Parabel \u00fcber Terror und Widerstand.<br>Ver\u00f6ffentlicht 1915\/16.<br>Ein Buch, \u00fcber das G\u00fcnther Grass schrieb:<br>\u00bbNimmt man es in der heutigen Zeit des Terrorismus in die Hand,<br>wirkt das Werk ungeheuer aktuell.\u00ab<br>Eine Parabel. Ein Gleichnis. Eine uralte Erz\u00e4hltechnik.<br>\u00bbEin chinesischer Roman\u00ab. Eine literarische Inszenierung des Fremdkulturellen. &nbsp;<br>Ungeheuer aktuell. Weil aktuelle Ungeheuerlichkeiten schildernd.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da\u00df ich nicht vergesse -.<br>Was denn?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin praktizierte nach dem Ende des alten und vor dem Beginn eines neuen Krieges weiterhin.<br>Als Kassenarzt.<br>Und schrieb seine Erfolgsgeschichte \u00fcber eine folgenreiche Zeit:<br><strong>\u00bbBerlin Alexanderplatz. Die Geschichte vom Franz Biberkopf.\u00ab<\/strong><br>Mehrfach verfilmt &amp; ausgezeichnet. Ein (damals) viel gelesenes Buch.<br>Der lang ersehnte, auch beanspruchte Erfolg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da\u00df ich nicht vergesse -.<br>Was denn?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin er- &amp; \u00fcberlebte den Krieg der Welten. Den zweiten.<br>In der Emigration. Mit franz\u00f6sischer Staatsb\u00fcrgerschaft. In den USA.<br><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin war und blieb ein Berliner. Und liebte, lebte, dachte und litt als Berliner.<br>Praktizieren durfte er nicht. Aber schreiben konnte er. Schreiben musste er.<br>Sohn Wolfgang D\u00f6blin \u00fcberlebte den Krieg der Welten nicht. Den zweiten.&nbsp;<br>Er nahm sich als franz\u00f6sischer Soldat sein noch junges Leben.&nbsp;<br>W\u00e4hrend einer drohenden Gefangennahme durch die Deutsche Wehrmacht.<br><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin er- &amp; \u00fcberlebte den Krieg der Welten als elender Skribent.<br><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin er- &amp; \u00fcberlebte den Krieg der Welten als kranker Skribent.<br><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin er- &amp; \u00fcberlebte den Krieg der Welten als nie verstummender Skribent.<br><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin er- &amp; \u00fcberlebte den Krieg der Welten als Christ.<br><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin: in jener Zeit: als Menschen: die sich Christen nannten: Juden umbrachten: lie\u00df er sich taufen.<br><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin kehrte nach Europa zur\u00fcck. Trotzdem. Hoffnungsfroh.<br><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin kehrte nach Deutschland zur\u00fcck. Trotzdem. Vergeblich.<br>Aber das ist eine andere Geschichte. Eine hier noch zu erz\u00e4hlende. Keine nachweltr\u00fchmliche.&nbsp;<br>Vielleicht. Bestimmt. Mut- &amp; wutbedingt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin verlegte seinen Wohnsitz nach Paris. Dort verstarb er im Juni 1957.<br><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blin war und blieb ein Berliner. Und f\u00fchlte, dachte und starb als Berliner.<br><strong>A<\/strong>lfred D\u00f6blins Gattin Erna Reiss w\u00e4hlte den Freitod in Paris. Im September 1957.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beenden wir, wertgesch\u00e4tzte Leser und Leserinnen, unsere hier verortete Perspektive.&nbsp;<br>Mit einem (mehr als frommen) Wunsch des Nobelpreistr\u00e4gers G\u00fcnther Grass:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00bbIch m\u00f6chte, da\u00df Alfred D\u00f6blin eines Tages so zum Bildungsschatz<br>&#8211; um ein altmodisches Wort zu benutzen &#8211;<br>geh\u00f6rt wie Thomas Mann, wie Brecht,&nbsp;<br>wie all die anderen Klassiker der deutschsprachigen Moderne.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das m\u00f6chte ich auch.<br>Und wenn es denn so kommen sollte, w\u00fcrde ich drei Spr\u00fcnge machen.<br>Mindestens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Renald Deppe)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":2867,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-2857","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ab-und-zu-stand","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-25","no-featured-image-padding","resize-featured-image"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2857"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2857\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5036,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2857\/revisions\/5036"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2867"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}