{"id":2658,"date":"2022-02-13T10:00:00","date_gmt":"2022-02-13T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.raetia.net\/?p=2658"},"modified":"2024-06-11T15:22:12","modified_gmt":"2024-06-11T13:22:12","slug":"verortung-perspektive-_07","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/verortung-perspektive-_07\/","title":{"rendered":"Verortung &#038; Perspektive _07"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"225\" height=\"224\" src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Hanna-Arendt-II.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2659\" srcset=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Hanna-Arendt-II.jpg 225w, https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/Hanna-Arendt-II-12x12.jpg 12w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h6 class=\"wp-block-heading\" id=\"beistand-ii-13-2-2022\">Beistand (II) 13.2.2022<\/h6>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"hannah-arendt\"><strong><strong>Hannah Arendt<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"1906-1975\">(1906 &#8211; 1975)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span style=\"color:#ff0303\" class=\"has-inline-color\">Menschen in finsteren Zeiten<\/span><\/strong><br>Herausgegeben von Ursula Ludz<br>\u00dcbersetzungen aus dem Amerikanischen:<br>Meinhard B\u00fcning, Wolfgang von Einsiedel, Hellmut Jaesrich und Ursula Ludz<br><em>Piper Verlag, M\u00fcnchen 1989<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Titel der amerikanischen Originalausgabe:<br>\u00bbMen in Dark Times\u00ab<br><em>Harcourt, Brace and World, New York 1968<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die im Laufe von zw\u00f6lf Jahren geschriebenen Essays und Artikel, die in diesem Buch gesammelt sind,<br>verdanken ihre Entstehung bestimmten Anl\u00e4ssen und Gelegenheiten.&nbsp;<br>Haupts\u00e4chlich befassen sie sich mit Personen &#8211;&nbsp;<br>mit der Art und Weise, wie diese ihr Leben lebten,<br>wie sie sich in der Welt bewegten und wie sie von der geschichtlichen Zeit ber\u00fchrt wurden.<br>Die Menschen, die hier zusammengebracht werden, k\u00f6nnten kaum verschiedener sein,<br>und man kann sich unschwer vorstellen, wie sie sich, wenn befragt, gewehrt h\u00e4tten,<br>sozusagen in einem gemeinsamen Raum versammelt zu werden.<br>Denn weder in ihren Begabungen noch in ihren \u00dcberzeugungen,<br>weder hinsichtlich ihres Berufes noch in Bezug auf ihr Milieu weisen die Gemeinsamkeiten auf;<br>sie haben kaum voneinander gewusst.<br>Doch waren sie Zeitgenossen, als solche allerdings verschiedenen Generationen zugeh\u00f6rig &#8211;<br>ausgenommen nat\u00fcrlich Lessing, der aber in dem einleitenden Essay so behandelt wird, als sei er ihr Zeitgenosse.<br>Gemeinsam also ist ihnen ihr Zeitalter, in das ihre Lebenszeit fiel,<br>die Welt der ersten H\u00e4lfte des zwanzigsten Jahrhunderts mit ihren politischen Katastrophen,<br>moralischen Desastern und einer erstaunlichen Entwicklung von Kunst und Wissenschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00bbFinstere Zeiten\u00ab&nbsp;<br>&#8211; in dem weiteren Sinne, in dem ich den Ausdruck hier verwenden will &#8211;<br>sind als solche mit den Ungeheuerlichkeiten dieses Jahrhunderts nicht identisch;<br>denn jene sind, wie wir wissen, von einer erschreckenden Neuheit.<br>Finstere Zeiten sind, im Gegenteil, nicht nur nichts Neues in der Geschichte, sondern auch nichts Seltenes,&nbsp;<br>selbst wenn es sie vielleicht in der amerikanischen Geschichte nicht gegeben hat &#8211;<br>einer Geschichte, die allerdings, in Vergangenheit und Gegenwart,&nbsp;<br>ein anderes Ma\u00df an Verbrechen und Katastrophen aufzuweisen hat.<br>die \u00dcberzeugung, da\u00df wir selbst dann, wenn die Zeiten am dunkelsten sind,&nbsp;<br>das Recht haben, auf etwas Erhellung zu hoffen,<br>und das solche Erhellung weniger von Theorien und Begriffen als von jenem unsicheren, flackernden&nbsp;<br>und oft schwachen Licht ausgehen k\u00f6nnte, welches einige M\u00e4nner und Frauen unter beinahe allen Umst\u00e4nden<br>in ihrem Leben und ihren Werken anz\u00fcnden und \u00fcber der ihnen auf der Erde gegebenen Lebenszeit leuchten lassen &#8211;<br>diese \u00dcberzeugung bildet den unausgesprochenen Hintergrund f\u00fcr<br>die hier vorgelegten Pers\u00f6nlichkeitsprofile.<br>Ob das Licht dieser Menschen, das einer Kerze oder einer strahlenden Sonne war:<br>Das verm\u00f6gen wir mit unseren so sehr an die Dunkelheit gew\u00f6hnten Augen wohl kaum zu sagen.<br>Doch eine objektive Bewertung dieser Art scheint mir von zweitrangiger Bedeutung zu sein;<br>sie kann ruhig den Nachgeborenen \u00fcberlassen werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kontrapunkt<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.raetia.net\/wp-content\/uploads\/07-Oyfn-Veg.m4a\"><\/audio><figcaption class=\"wp-element-caption\">Elina Duni (*1981) : Oyfm Veg<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"perspektive-07\">Perspektive 07<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir kennen die<br>Banalit\u00e4t des B\u00f6sen.<br>Wir f\u00fcrchten die&nbsp;<br>Boshaftigkeit des Banalen.<br>Wir erinnern uns:<br>Banalit\u00e4ten k\u00f6nnen nur banal<br>und Boshaftigkeiten nur b\u00f6se sein.<br>Wir erinnern uns:<br>Charles Baudelaire konnte noch um 1861 \u00fcber die Blumen des B\u00f6sen schreiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann \u00fcberzogen zwei Weltkriege Dinge und Leben.<br>Danach flutete ein Ozean voller Tr\u00e4nen Welt und Menschen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hannah Arendt schrieb hundert Jahre sp\u00e4ter als Ch.B. \u00fcber das B\u00f6se.<br>Hannah Arendt schrieb \u00fcber einen \u00f6ffentlichen Prozess in Jerusalem.<br>Hannah Arendt schrieb \u00fcber das Verfahren gegen SS-Obersturmbannf\u00fchrer Adolf Eichmann.&nbsp;<br>Hannah Arendt schrieb \u00fcber einen Mitverantwortlichen f\u00fcr die industrielle Vernichtung von Menschen.&nbsp;<br>Hannah Arendt schrieb \u00fcber die Ermordung von sch\u00e4tzungsweise 6 Millionen Juden.<br>Hannah Arendt schrieb \u00fcber die grausame Banalit\u00e4t des B\u00f6sen.<br>Hannah Arendt schrieb \u00fcber jene banalb\u00f6se Todesfuge: sie bei &amp; um &amp; in &amp; an Adolf Eichmann erkannt zu haben.<br>Hannah Arendt schrieb ihr wohl bekanntestes wie umstrittenstes Buch.<br>Hannah Arendt schrieb \u00fcber finstere Zeiten.<br>Hannah Arendt schieb.<br>Andere schwiegen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hannah Arendt war J\u00fcdin.<br>In Hannover geboren, in K\u00f6nigsberg aufgewachsen,<br>studierte in Marburg und Freiburg Theologie, Griechisch, Philosophie und das Leben,<br>promovierte in Heidelberg, emigrierte \u00fcber Paris in die USA,<br>war Professorin in Chicago, lehrte an der New School for Social Research in New York.<br>Hannah Arendt kannte die Welt und das Leben.<br>Welt und Leben in finsteren, weniger finsteren, verschatteten und auch lichtfrohen Zeiten.<br>Hannah Arendt kannte das \u00dcberleben, das \u00dcberstehen, das \u00dcberdauern, das \u00dcberwinden, das \u00dcberdenken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir vergessen.<br>Wir vergessen schnell.<br>Wir erinnern uns jedoch langsam.<br>Es sei gestattet: auch daran zu erinnern:<br>Nach 1945 blieben die finsteren Zeiten zumeist finster.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kriege zur Wahrung (auch) europ\u00e4ischer Interessen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1946-1954: Indochina Krieg<br>1954-1962: Algerienkrieg<br>1950-1953: Koreakrieg<br>1955-1975: Vietnamkrieg<br>1961-1974:&nbsp;Portugiesischer Kolonialkrieg (Afrika)<br>1967-1970: Biafra Krieg (Afrika)<br>1967:&nbsp;Sechs-Tage-Krieg (Israel)<br>1973: Yom-Kippur-Krieg (Israel)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Europ\u00e4ische Diktaturen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1945-1980: Tito Diktatur (Jugoslawien)&nbsp;<br>1965-1989: Ceau\u015fescu Diktatur (Rum\u00e4nien)<br>1936-1975: Franco Diktatur (Spanien)&nbsp;<br>1926-1974: Salazar\/Milit\u00e4r Diktatur (Portugal)<br>1927-1953: Stalin Diktatur (Sowjetunion)<br>1944-1985: Enver Hoxha Diktatur (Albanien)<br>1946-1949: Griechischer B\u00fcrgerkrieg<br>1967-1974: Griechische Milit\u00e4rdiktatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Finstere &amp; stumme &amp; zornige Zeiten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1945: Potsdamer Abkommen<br>1945: Gr\u00fcndung der UNO<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ab 1947: Kalter Krieg<br>ab 1949: Nordatlantik Pakt (NATO)<br>ab 1955: Warschauer Pakt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1961: Berliner Mauerbau<br>1956: Ungarnaufstand<br>1956: Prager Fr\u00fchling<br>1968: Notstandsgesetze in der BRD<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ab 1968: Proteste der Studentenbewegungen<br>ab 1970: Terror-Aktivit\u00e4ten der Roten Brigaden (Italien)<br>ab 1970: Terror-Aktivit\u00e4ten der RAF (Rote Armee Fraktion in der BRD)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1953-1961: Kubakrise<br>1966-1976: Kulturrevolution (China)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ab 1950: Black Muslims (USA)<br>ab 1955: Amerikanische B\u00fcrgerrechtsbewegung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1963: Ermordung J.F. Kennedys<br>1965: Ermordung Malcolm X<br>1968: Ermordung R.F. Kennedys<br>1968: Ermordung Martin Luther Kings<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ab 1928 &#8211; 1975: Hannah Arendt schrieb \u00fcber, f\u00fcr und gegen ihre Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hannah Arendt schrieb \u00fcber finstere Zeiten.<br>B\u00fccher wie \u00bbWahrheit und L\u00fcge in der Politik\u00ab, \u00bb\u00dcber das B\u00f6se\u00ab, \u00bb\u00dcber die Revolution\u00ab,<br>\u00bbElemente und Urspr\u00fcnge totaler Herrschaft, \u00bbVita Aktiva\u00ab und \u00bbIch will verstehen\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hannah Arendt schrieb \u00fcber zornige Zeiten.<br>B\u00fccher wie \u00bbVor Antisemitismus ist man nur noch auf dem Monde sicher\u00ab, \u00bbMacht und Gewalt\u00ab,<br>\u00bbIn der Gegenwart\u00ab, \u00bbVom Leben des Geistes\u00ab und \u00bbWas hei\u00dft pers\u00f6nliche Verantwortung in einer Diktatur\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hannah Arendt schrieb \u00fcber lichtfrohe Zeiten.<br>B\u00fccher wie \u00bbWahrheit gibt es nur zu zweien\u00ab, \u00bbIch selbst, auch ich tanze\u00ab,<br>\u00bbWie ich einmal ohne dich leben soll, mag ich mir nicht vorstellen\u00ab,<br>ein \u00bbDenktagebuch\u00ab und \u00fcber das \u00bbDenken ohne Gel\u00e4nder\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hannah Arendt schrieb \u00fcber ihre \u201eLichtgestalten\u201c:<br>Gotthold Ephraim Lessing, Rosa Luxemburg, Papst Angelo Giuseppe Roncalli,<br>Karl Jaspers, Karen Blixen, Hermann Broch, Martin Heidegger, Walter Benjamin, Bertold Brecht,&nbsp;<br>Robert Gilbert, Nathalie Sarraute, Waldemar Gurian, Wystan H. Auden, Randall Jarrell.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hannah Arendt be- &amp; umschreibt:<br>Trost, Weisheit, Trauer, Mut, Gelassenheit, Passion, Widerstand, Treue, Toleranz, Zweifel, und Ausdauer.<br>In ihrem Buch \u00fcber Menschen in finsteren Zeiten.&nbsp;<br>Neuwertig zu erwerben bereits ab 15 \u20ac.<br>\u00dcberall.<br>In vielen Sprachen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist doch der Kopf angeblich rund damit unser Denken die Richtung \u00e4ndern kann.<br>Hannah Arendt hilft dabei.<br>In finsteren wie in nicht finsteren Zeiten. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Renald Deppe)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":3055,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-2658","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ab-und-zu-stand","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-25","no-featured-image-padding"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2658","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2658"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2658\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5041,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2658\/revisions\/5041"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3055"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2658"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2658"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raetia.net\/it\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2658"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}